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005_2020. Ausgebremst. Von Null auf gleich. Tag 6, Donnerstag

  • Autorenbild: GM
    GM
  • 6. Sept. 2020
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. März 2022

Tag 6, Donnerstag

Patientenschubse, die zweite 08:00 Uhr. Auf zum erneuten 'erinnerungsschwanger gehen'. Rechts der Isar, Ismaninger Straße. Ich sitze wieder im VW mit der Aufschrift 'issen ist Heilung'. Zusammen mit einem grauhaarigen Pfleger, einem alten, hageren Herrn und dem Fahrer. Christian. Passt total zu ihm. 'Issen ist Heilung'. Is‘as so? Keine Ahnung. Entweder fürchten sie sonst eine Unterlassungsklage, weil irgendwer das Patent auf 'Wissen ist Heilung' hat, oder es hat was zu tun mit multikulti. Sprachliche Anpassung und so. Oder eben einfach: Arme MTU.

„Und, Cheso, kommst mit klar mit dei'm neuen Auto?“ “Nnnnnnnnnnnooja“ radebrecht Cheso zurück. „Navi macht noch Probläma.“ Es folgt eine Schwadronade über die Anzahl der Knöpfe. Achtzig Prozent, die er verstanden hat, aber das Navi! Das Navi sagt immer „CäDä einlegen. Hat aber kein CäDä. Und da finde auch kein Schlitz, wo für CäDä“. Und er wissen nich, wo muss kaufen oder wo ist, was er machen. Wahrscheinlich er muss zu Elektroniker. Der Fahrer antwortet: „Du brauchst kein Navi, Cheso. Du bist hier zum arbeiten und den Weg zur Arbeit, den findest du.“ “Eben“, breitet Cheso kroatisch zurück. „Was brauchen ich ein Navi! … Nicht!“


Nach einer kurzen Pause.


Mit einer dramatischen, fragenden Geste nimmt er die Hände hoch. „ViIiiiiierrrrzig Jaaaahre habe ich nicht braucht Navi. Warum?“ Er meinte wohl 'wozu auch'. „Ich weiß Weg nach Kroatien, ich finde Arbeit. Wozu?“ „Eben“, sagt der ruhige Fahrer. Cheso lamentiert weiter über das Auto und das Navi. Ich hab nicht alles behalten.

Dann nimmt das Gespräch eine seltsame Wende. “Habe mich mit dem Milo unterhalten. Aber der Türke, der Tüürke der weiß aaaalles. Weiß aaaaalles“. Milo heißt also der laufende Tick. Costa Milo. Hätte gedacht, er sei Grieche. Es folgt wieder eine dramatisch große Geste mit den Händen. „Muss mich mit ein ander unterhalten. Alles Sinn ist diese Auto, aber Navi ich nicht brauch! Was mach ich damit?“ “Rausreißen, wegschmeißen“, entfährt es mir. Gelächter.


Über Handys, unnötige Funktionen und die schlechte CO2 Bilanz der Dinger landen sie bei Goldschürfern. Christian landet. Goldschürfer, die ein Kilo Chrom in den Fluss spülen, um ein Kilo Gold zu bekommen und damit alles verpesten .


Kurze Pause.


Cheso springt weiter. „Hast gelesen? Da hat in ein armes Dorf, ganz arme Leute, da Meteoriten, du weißt, aus dem All, aber ganz großes“, er formt mit den Händen die Größe, „und de Me te orit viiiel mehr wert als Gold, weißt! Viel, wie sagt, … wert… wert...“ Der Fahrer hilft: „Wertvoller.“ “Ja!!!“ Chesos Zeigefinger schnellt nach vorne, als wolle er Christian erdolchen. „Ja viiiiel. Vom Himmel gefallen da. Nicht einer, ganz viel, weißt. Jetzt armes Dorf alles Millionär. Verstehst? Alle Leuta ganz reich. Nicht mehr arm.“


Kurze Pause.


Cheso noch einmal andächtig. „Vom Himmel gefallen. Von Gott gegeben!“ Ich will schon wieder von hinten einwerfen: So lang er des Glück den Leuten ned ans Hirn wirft, aber, die beiden haben eh meinen Humor. Schon geklaut den Scherz. Der Herr Christian. Wusst ich’s doch. Ich lehne mich zurück und entscheide mich, fortan schweigend dem Gespräch zu folgen. Irgendwann klinke ich mich kurz aus und träume, ein breites Zimtgrinsen würde gleich mit einer gepflegten Tasse Cappuccino im Foyer der Klinik stehen, mich empfangen und die seit Jahren im Raum stehen zehn Minuten mit mir auf DEM Baum aller Bäume verbringen. *Guuudruuuun!!!!!* Ich schüttel und rüttel das kleine Mädchen in mir nach Leibeskräften. *Komm zurück in die Realität! Auf dich wird keiner warten. Schon gleich kein Zimtauge. Kein Märchen! Echt wahr! Genauso wird’s kommen.*


"... Handy" … "Herzschrittmacher" ... Gesprächsfetzen.

“Ja, wenn ich will fliegen, dann ich muss immer ein Tag vorher anrufen.“ “Warum?“ der Fahrer. “Weil, wenn ich so in Flieger, dann ich mach alles verruckt.“ *Bestimmt machst du das*, grinse ich süffisant unter meiner Maske. “Was passiert dann?“ der Fahrer. “Alles spielt verruckt. Störe ich die ganze Elektronik.“ “Ach echt? Was machen die dann?“ *Fliegen nach den Sternen, was sonst*, denk ich. Bin aber zu müde, um durch die Maske und den Motorenlärm nach vorne zu brüllen. “Bekomme dann...“, er sucht nach Worten, „du weißt, … wie… wie… wie Alu, du weißt?“ Er macht dabei eine Wickelbewegung um seinen Kopf und Körper. Darth Vader in Silver, schmunzle ich zu mir. Stelle mir vor, wie er komplett in Alu gewickelt zum Gangway wankt. Die Reaktion der Fluggäste. Gefangen in dem Käfig Flugzeug und er erscheint im Gang. Situationskomik de luxe: Die einen geraten in Panik aus Angst vor einer ansteckenden Seuche, die anderen, weil jetzt die außerirdischen Krieger gelandet sind, sie holen. Wieder andere werden sich denken, die Menschheit dreht jetzt völlig hohl. Wieder so ein Irrer, der sich vor den bösen Strahlen schützen muss. Bis ich von der Rückbank mit meiner lahmen Amiga Comodore Rechenzentrale den Mund auf bekomm, ist Cheso schon als Bildsprachler zugange. „Robocop weißt“, grient er nach vorne zu Christian.


Patientengarten Carla geht es viel besser. Sie lacht. Sie blüht auf. Läuft herum auf der Wiese.

Da kommt die Katze. Quer über die Grasfläche läuft sie schnurstracks auf Carla zu. Sie begrüßen sich ehrfurchtsvoll, aber doch wie alte Freunde. Dann lockt der Schwarzweiße die Kleine wieder zu den Stauden. Aber heute, heute! Oh wie lacht mein Herz. Dieses Schauspiel beobachten zu dürfen. Heute spielen die Zwei ein fröhliches Versteckspiel. Rund um die Stauden. Das Tier schleicht in den Pflanzen herum. Carla sucht und schaut von außen. Fups! Ein Satz und die Katze poppt aus den Stauden hervor. Carla läuft auf sie zu. Eine geschmeidige Drehung und weg ist das Tier. Wenig später, an anderer Stelle, wie ein platzender Kaugummi poppt sie wieder aus dem Blütenmeer hervor. Carla juchzt und lacht. Bewegt sich. Ganz frei.

Ich unterhalte mich mit Nina. Vor mir steht die Ungläubigkeit in Person. Sie kann noch nicht fassen, dass sie jetzt bereits die zweite Nacht durchschlafen können. Beide. Auch das Baden und Cremen sei nicht mehr so schlimm. Wahrscheinlich, weil die Haut zu geht. Die beiden wirken erschöpft vom ungewohnten Schlaf. Richtig 'da' sind sie beide nicht. Als ob ihre Körper noch dabei sind zu verarbeiten, ob sie in den Schlafzustand zurück kehren oder sich weiter krampfhaft wach halten wollen. Ein Aggregatszustand zwischen chronischem Katastrophenfall und blassen Erinnerungen an ein ganz normales, energiegeladenes Leben.

„Sie sitzt endlich wieder ohne Brüllen in der Wanne.“ Nina traut ihren eigenen Worten noch nicht. „Heute hat sie das erste Mal wieder mit dem Wasser gespielt. Na ja, nur ganz kleines bisschen. So entspannt wie früher darin herum planscht sie natürlich nicht. Dafür sind wahrscheinlich viel zu viele, schlimme Erinnerungen damit verbunden. Aber … es war so schön, zu sehen, dass sie wieder wie ein Kind…. Verstehst du?“

Und wie ich verstehe! Mein Herz lacht. Endlich können die beiden durchatmen. Nina darf sich von ihrer Ohnmacht erholen, ihrem Kind Nacht für Nacht nicht helfen zu können.


Ich lasse die beiden. Das ist jetzt nicht meine Zeit. Die gehört den zweien ganz allein. Ich setze mich auf eine Bank. Habe Teil. Aus der Ferne.


Irgendwann werden Katze und Kind des Spiels müde. Carla lässt sich von dem pustenden Ozonmessgerät ablenken. Die Katze folgt ihr auf die Wiese. Das angestaunte Gerät verstummt. Carla steht da, schaut auf den grauen Kasten. Dann reitet sie ein Moment des Übermutes und sie läuft ausgelassen über die Wiese davon. Die Katze folgt ihr auf dem Fuße. Wie ein Wächter. Sie lässt das Mädchen nicht einen Moment aus den Augen. Auch nicht, als diese zurückkehrt.

Der kleine Strubbelmax entdeckt mich neu und kommt näher. Nina langsam hinterher. Ein dickes Tuch mit roten und blauen Fischen um den kleinen Kinderbauch gewickelt steht sie vor mir und schaut mich an.


Carla und das Tuch Jetzt sieht sie mich ganz rot, denn ich trage keine Maske. „Hallo, Carla“ sage ich. Sie ist verlegen. Schaut fasziniert und unsicher auf mein Gesicht. Dann deutet sie auf einen der Fische – ok, genau genommen irgendwo dazwischen – und sagt etwas, das ich nicht ganz verstehe. Nina übersetzt für sie: „Ja, die sind auch rot.“ „Ach die Fische meinst du!“, erwidere ich. „Ja, das stimmt. Da hast du viele, schöne rote Fische auf deinem Tuch. Und Blaue.“ „Weißt du, wie sie dich getauft hat“, fragt Nina. Sie wirkt ein wenig, als wolle sie einer peinlichen Situation vorgreifen. „Ne, sag ich. Wie denn?“ „ Sie nennt dich immer nur noch Die rote Frau“, antwortet Nina zögerlich. „Ha, wie genial. Köstlich. Wo sie recht hat!“ Ich finde den Namen toll. Ab heute bin ich 'Die rote Frau'. Passt doch.

„Ein schönes Tuch hast du da“, wiederhole ich und lächle Carla an. Ihr kleines Köpfchen muss wohl immer noch die veränderte Mimik und Optik von so roten Frauen ohne Maske lernen und einsortieren. Ihr Blick unterhält sich grad irgendwo mit meinem Gesicht, warum die Frau sich so rot anmalt. Den Zeigefinger wieder schützend in die Zahnlücke gelegt fängt sie langsam an, die breite Reihe ihrer putzigen, kleinen Beißerchen im Unterkiefer freizulegen. Eine Grinseleiste sondergleichen.

Dann wird sie munter und spannt ihre Mama ein. Carla ist wieder da. In ihrer zauberhaften Welt der Kinderphantasie. Sie hat Wünsche, wie sie aussehen möchte. Ganz genaue Vorstellungen von dem Kleid, dass sie jetzt tragen will. Lang muss es sein. Egal, wie Nina versucht es zu knoten, keine Länge hält dem kritischen Blick der kleinen Kaiserin stand. Das blöde dabei ist nur, um die Länge ihrer königlichen Robe zu prüfen, beugt sie sich immer nach vorne. Womit der Saum des gewickelten Tuches natürlich nach oben rutscht. Dann stellt sie sich wieder grade hin und moniert, das Gewand müsse länger sein. „Viiiiiiel länger!“, bückt sie sich und deutet die Knöchel an. Dann strecken sich die kleinen Kinderhände empört nach oben: „Soooo viel!“ „Aber das Kleid geht schon bis zum Boden“, antwortet ihr Nina. „Du willst doch damit noch herumlaufen und springen können, oder? Sonst fällst du ja drüber.“ „Länger!“ moniert Carla. Nina knotet noch einmal. Ich versuche unterstützend einzugreifen. „Das ist jetzt aber wiiiiirklich lang. Viiiiiel länger als vorher.“

Carla guckt aus ihren großen Augen. Zahnlücke gesichert. Grinseleiste volle Breitseite.


Die Kleine berührt mein Herz.



Carla und die Blume Nina und ich sitzen da. Ich auf der Bank, Nina kniet auf der anderen Seite des Weges. Reden wir? Ich weiß es nicht mehr. Der kleine Sonnenschein jedenfalls läuft in ihrem unfassbar langen, neuen Kleid auf die Wiese und beginnt, völlig in sich versunken, die kleinen, gelben Blumen zu pflücken.

Als ihre winzige Kinderhand ausreichend gefüllt ist, kommt sie zu uns zurück. Geht, schweigend wie immer auf mich zu, fummelt mühselig zwei Blumen aus der linken Hand. Nicht so einfach Hände zu steuern. Schon gar nicht, wenn die Haut sie so lange gehindert hat, sich zu entfalten.

Sie reicht mir eine absichtliche und eine unklare Blume in ihrer rechten Hand. Streckt sie mir entgegen. Grinseleiste.

Ich will beide greifen. Wie ich überhaupt auf so eine Idee komme! Natürlich gebührt mir nur eine Blume. Zumindest geben die noch ein wenig eigenwilligen Fingerchen die zweite nicht so richtig frei. „Eine?! Ok, Danke dir, Clara.“

Diese kleine gelbe Blume wird die kommenden Tage auf meiner Fensterbank warten. Morgens für mich die Blütenblätter strecken und abends noch vor mir einschlafen.

Eine winzig kleine, gelbe Blume in einem Wassergläschen. Diese kleine, eiserne Blume, die durchhält so lange ich hier bin. Sie ist jetzt mein kleiner Freund.


Aber, noch sind wir ja unten im Patientengarten.


Hab’s ja gewusst, hier spukt es Carla läuft zu einer Hochform auf, die wunderbar ist. Nina und ich haben uns inzwischen aufgerafft und suchen auf der Wiese nach den letzten Sonnenstrahlen. Die Gesprächsthemen wechseln. Spannend. Agrarwissenschaften. Wusste ich auch noch nicht, dass es so was gibt. Es passt zu Nina. Eine große, sehr schlanke, kräftige Frau. Breite Schultern, ein bisschen die typische S-Haltung. Braungebrannte Arme. Wunderschöne, Adern durchzogene Hände. Überhaupt keine charismatische Person. So überhaupt keine Chichifrau.

„Oh mein Goootttt!“ rufe ich aus, schlage die Hände vor’s Gesicht und trete einen spielerischen Schritt zurück. Hab’s ja gewusst. Hier spukt es, schmunzle ich in mich hinein. Da weht doch tatsächlich ein kleiner weißbetuchter Geist mit grauer Leggings auf uns zu. Ein niedlicher Geist. Mit roten und blauen Fischen. Und einer Grinseleiste, die ihresgleichen sucht.


Abends, allein im Patientengarten Seh nix! Lebe wieder!

Abends neunzehn Uhr zwei. Interessante Gespräche mit dieser tollen Frau gehabt.

Bin im Garten jetzt.

Ruhig ist es hier. Lau. Herbstlich. Nur ein paar drei Männer sitzen verteilt im Park auf den Bänken und spielen am Handy.

Ich bin jetzt auch ruhig. Brauch ich so. Morgen vielleicht.

... Noch einmal zieht Zeit ins Land. ...

Was machst grad? Ich sitz hier mit ein paar Männern im Park. Hört sich doch voll cool an und ist nicht mal gelogen.

Dass jeder dieser zwei, vier Männer quer verteilt über die Bänke des Gartens sitzt. Zig Meter entfernt voneinander und von mir. Jeder für sich am Handy spielend. Tut’s was zur Sache? Ich sitze mit ein paar Männern noch im Park. Punkt.


PS an Julia, dich dort oben Wir verbrachten ein paar wertvolle, oft stille Tage. Es gab Momente, die Worten gehörten. Doch, denke, hoffe ich zumindest, konnte jeder seinen Raum behalten.

Danke, dass ich dich völlig unvoreingenommen kennen lernen durfte, Julia.

Ich hoffe, du hast bald die Chance, auch von den lustigen Seiten deiner Odyssee zu berichten. All die Zeit, die ich mit dir verbrachte, die du am Tisch saßest und deine Mahlzeiten bereitetest, so geschickt, als würde dir nicht ein Fingerglied fehlen. All diese Zeit lief - für mich - hinter dir der selbe Kinofilm in Dauerschleife.

All die Zeit fiel deine Zimmernachbarin aus der Reha wieder und wieder, hinter dir, kopfüber in ihre rot-dunkelblaue Sporttasche auf deinem Bett und begann zu schnarchen. Ich werde weder dieses Bild, noch ihren Hintern vergessen. Bitte Julia, wenn du diesen Dreckskampf jetzt auch noch gewonnen hast, lass uns an deinem Erleben und deinem, unter Garantie, furztrockenen Humor teil haben.


Es gibt eben Frauen, die stehen, auch wenn sie sitzen!

Verkehrte Welt.


DU solltest Kraft bekommen von uns allen. Und wenn es alles ist, dass ich dich in deinem Ziel, das Thema Sepsis bekannter zu machen unterstützen kann, dann würde ich das hiermit gerne tun.


PS: Und wenn du - irgendwann - wieder auf einem Motorrad sitzt, dann scheiß ich auf meinen inneren Schweinhund. Dann tue ich es euch gleich und lad dich und Lisa ein. Auf einen Cappuccino. Irgendwo. Und ich werde auf zwei Rädern anrollen. Auf der Straße. Euch zu Ehren.

Vollgas Frau Schiedermaier. Bis bald. Am Ziel.

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